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Einfacher selbstbau Verteiler ohne Spezialwerkzeug kein Kunststoffschweißen nötig
#11
Super, vielen Dank, jetzt also als .zip


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#12
Den Verteiler habe ich jetzt noch einmal überarbeitet und mit einem Boden versehen. Der Boden kann aus Polypropylenfolie, welche auch für die Verteilerrohr verwendet wird, gefertigt werden. Der Durchmesser wird einfach ein wenig größer (ca. 2-3 cm) als der Durchmesser des Rohres gewählt. Man kann den Boden am Rand um ca. 2 cm umschlagen und mit Klebeband befestigen. Wenn man den Boden mit 4-8 kleinen Klebestreifen, über den Umfang verteilt, vorher fixiert, lässt sich das umlaufende Klebeband leichter anbringen.
Alternativ wäre es auch denkbar, den Boden aus die PDM zu fertigen. Dies würde natürlich zusätzliches Gewicht bedeuten und die Sache ein wenig verteuern.

Die erforderlichen Zeichnungen habe ich im ursprünglichen Beitrag hinzugefügt.
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#13
Hat schon mal jemand versucht, die Abzweige so zu machen, daß man ein kleines Rohr bis auf einen schmalen Steg in der Mitte längs aufsägt und dann komplett durch den Hauptkanal durchsteckt? Dann kann mans einfach mit Silikon andichten und es sollte mechanisch so stabil sein daß man was anschließen kann...


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#14
Thumbs Up 
Suuuuper gute Idee!!! Cool Cool Cool

Das macht die Sache noch mal deutlich stabiler. Beim Abdichten mit dem Silikon bin ich mir nicht so sicher, ob das gerade mit Schülern nicht vielleicht zu einer ziemlichen Sauereien führt. Aber man kann hier auch mit den EPDM Manschetten und dem Klebeband abdichten.

Ich habe Deinen Vorschlag ein wenig abgewandelt und noch mal im CAD dargestellt.

Zum Erstellen der Durchbrüche in den kleineren Rohren sollte man eine elektrische Stichsäge oder gegebenenfalls eine kleine Flex verwenden (Schutzbrille und Arbeitshandschuhe nicht vergessen!!!). Auf eine gute Fixierung des Werkstücke ist ebenfalls unbedingt zu achten. Eventuell kann man einer Vorrichtung aus Holz fertigen und das Rohr an beiden Enden mit  Spanngurten fixieren.

Diese Arbeiten sollten aber auf jeden Fall von jemandem durchgeführt werden, der weiß wie man mit diesen Geräten umgeht. Für Schüler sind diese Arbeiten meines Erachtens nicht geeignet!


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#15
Die Langschlitze raussägen macht nicht soviel Spaß auch verzieht sich das Rohr dann etwas. Alternativ gingen vermutlich viele viele Löcher. oder halt wie geschrieben Verteiler weglassen das Stützgitter durchziehen und die Rohrstücke direkt in die Folie stecken, das haben wir schon probiert das funktioniert ganz gut.
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#16
Welches Rohr wurde verwendet und mit welchem Werkzeug wurde geschnitten?

Ich denke mal viele Löcher bohren ist sicher zu aufwändig.
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#17
Die Gebäudewirtschaft hat da Problem jetzt so gelöst dass sie zwar immer noch das große Rohr aus einer Platte zusammenschweißen. Aber vorher sägen sie mit einer Lochsäge passende Löcher aus und stecken dann hinterher je Seite 2x15° Rohrwinkel von innen durch die Löcher.
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#18
(11-19-2020, 02:12 PM)thomaskl schrieb: Die Langschlitze raussägen macht nicht soviel Spaß auch verzieht sich das Rohr dann etwas. Alternativ gingen vermutlich viele viele Löcher. oder halt wie geschrieben Verteiler weglassen das Stützgitter durchziehen und die Rohrstücke direkt in die Folie stecken, das haben wir schon probiert das funktioniert ganz gut.

Wählt man bei DN70 einen 200 mm langen Schlitz im Rohr muß dieser ca. 20 mm breit sein. Hierfür benötigt man 2 Stück um 180° versetzt pro Rohr. Der Schlitz hat dann die doppelte Querschittsfläche (Zufluss von beiden Seiten) des Rohres.

Um das Rohr sicher zu fixieren, ist ein Vorichtung zu bauen. Ein Grundplatte mit zwei parallelen Leisten. deren Abstand ist so zu wählen ist, dass das Rohr unten aufliegt und durch die beiden Leisten seitlich am Wegrollen gehindert wird. Von oben wird das Rohr mit zwei Spanngurten, die dei gesamte Vorrichtung und das Rohr umfassen, fixiert. (Siehe Bild)

Bohrt man pro Schlitz 4  Löcher mit 8mm Durchmesser in jeder Ecke des Schlitzes, lässt sich der Rest entlang der Rohrlänge mit eine guten Stichsäge aussägen. Wichtig ist ein kurzes Sägeblatt zu wählen, damit es nicht auf der Rückseite der Aussparung mit dem Rohr kollidiert

Wie beschrieben, verzieht sich das Rohr ein wenig, bleibt aber sehr stabil. Der Vorteil besteht darin, das das Hauptrohr des Verteilers auch noch mal zusätzlich versteift wird.


(11-22-2020, 04:43 PM)thomaskl schrieb: Die Gebäudewirtschaft hat da Problem jetzt so gelöst dass sie zwar immer noch das große Rohr aus einer Platte zusammenschweißen. Aber vorher sägen sie mit einer Lochsäge passende Löcher aus und stecken dann hinterher je Seite  2x15° Rohrwinkel von innen durch die Löcher.

Das mit der Lochsäge, habe ich auch probiert. bei einem DIN 70, kommt man mit einem Loch Sägedurchmesser von 76 mm zu brauchbaren Ergebnissen. Auch wenn das Sägen mit der Lochsäge nicht ganz banal ist. Ich habe mir eine Vorrichtung mit einem langen Brett und einem 20 mm großen Loch gefertigt dies wird so an einem Arbeitstisch befestigt (Schraubzwingen), dass das Loch etwa 10 cm über den Tisch hinausragt. Dann wird das ebene und noch nicht zusammen montierte Kunststoffmaterial aufgelegt und ausgeschnitten. Diese Arbeiten soll bitte jemand Ausführen, der mit der Lochsäge Erfahrung hat! Ohne Bohrstativ sind Lochsägen dieses Durchmessers manchmal ein wenig zickig.

An den beiden zusammenzufügenden Kanten habe ich eine Lochreihe mit 5,5 mm Durchmesser auf beiden Seiten im Abstand von 60 mm gebohrt. Wenn man diese noch ein jetzt übereinander legt, kann man mit 5 mm Blindnieten die beiden Seiten verbinden. Wichtig ist hierbei sorgfältig anzureisen, sonst bekommt man die Enden nicht gut zusammen (siehe beigefügte Zeichnung).

Die Naht kann anschließend mit Klebeband abgedichtet werden.

Als Plattenmaterial habe ich PET-G (Vivak) mit 1 mm Stärke verwendet (die befanden sich noch im Fundus). Es lässt sich sicher auch anderes Material verwenden. Man muss lediglich darauf achten, dass Materialstärke auf die erforderlichen Biegeradien abgestimmt ist.


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#19
Wenn man auf die Verteiler verzichtet und ein Rohrendstück von innen durch ein kleineres Loch schiebt, quasi bis zum Wulst. Stört es die Strömung entscheidend, wenn ein Teil ins große Rohr reinragt? HAt das ursprüngliche verschweissen den SInn möglichts wenig verwirbelung zu erzeugen, oder ist das bei den niedrigen STrömungsgeschwindigkeiten irrelevant?
Wenn das ginge müsste man wahrscheinlich eher unten aus dem Großen Rohr raus.
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#20
Hallo Michael,

im Prinzip ist das ganze sicherlich denkbar. Wenn man lediglich die Strömungen betrachtet, hat man wahrscheinlich eher eine turbulente Strömung aufgrund der in die Schläuche geschobenen Gitter. Durch die großen Querschnitte hat man geringe Strömungsgeschwindigkeiten. Es wird also wahrscheinlich auch nicht zu akustischen Problemen kommen.

Meines Erachtens sollte man die Stabilität auf keinen Fall aus den Augen verlieren, da die ganze Verrohrung über den Köpfen der Schüler hängt. Die Verteiler haben eine nicht unwesentliche statische Funktion. Sie bilden sozusagen die Knotenpunkte, an denen man die Verrohrung befestigt. Des Weiteren wird einem Verteiler auch der Abschlussboden fixiert.

Vielleicht sollte man das ganze zuerst einmal an einem Prototypen validieren. Ich befürchte aber, dass es ohne die Verteiler, nicht stabil genug werden wird.

Wenn man sehr deutlich von dem Vorschlag des MPI abweicht, könnte ich mir auch vorstellen, dass es noch schwieriger wird die Träger der Schule von einem solchen Vorhaben zu überzeugen.
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