Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Was tun: Wenn man (noch) nicht alle Werkzeuge hat
#1
Liebe Könner und Kenner,

bezüglich Geräten: gibt es empfehlenswerte Modelle und Komponenten, bekannte Leihmöglichkeiten (Baumarkt?) oder für unerfahrene verständliche Anleitungen diese selbst zu bauen?

Konkret:
Abbildung 11: Verteiler-Schweißgerät (Spezialwerkzeug selbstgefertigt) aus: https://www.mpic.de/4782901/doku_lueftun...112020.pdf  sowie
Abbildung 12: ... Rechts im Bild: Heißluftgebläse mit Schweißschuh, ebenda

Zum Verteiler-Schweißgerät: Wenn man keines hat, könnte man auch versuchen sich anders zu behelfen (schneiden, schweißen oder irgendwie abzudichten?

Dank und Grüße

Daniel
Zitieren
#2
Die Hoffnung ist dass es demnächst einen Hersteller für die Teile geben wird.

Das Verteilerschweißgerät ist im Prinzip ein einfaches Drehteil mit 150W gesamt Heizleistung.

Der Reduzierdüse+Schweißschuh für übliche Heißluftföns ist von den Kosten überschaubar.
Zitieren
#3
[quote pid="7" dateline="1605117780"]
Die Hoffnung ist dass es demnächst einen Hersteller für die Teile geben wird.

Das Verteilerschweißgerät ist im Prinzip ein einfaches Drehteil mit 150W gesamt Heizleistung.

Der Reduzierdüse+Schweißschuh für übliche Heißluftföns ist von den Kosten überschaubar.
[/quote]

Ihr macht das wirklich eine tolle Arbeit, aber dieses Teil ist für Laien nicht ausreichend beschrieben. 

Ich bin technisch nicht so schlecht, aber kaum ein Elternteil wird je Plastik geschweißt haben. Das Schweißschuh und Reduzierdüse habe ich mir mittlerweile erarbeitet: Es existieren Heißluftpistolen. Man benötigt eine mit zuverlässiger Temperaturregelung - alleine das wird schon ein Thema für den Hobbyheimwerker. Dann existieren Aufsätze für so eine Heißluftpistole. Die sind abhängig vom Hersteller, wenn ich das richtig gelesen habe. Und Aufsatz ist so ein Schweißschuh. Ich habe keine Ahnung warum ich eine Reduzierdüse benötige und welche. Und dabei wäre es so einfach :-). Wir haben das Gerät X von der Firma Y verwendet (Link auf die Seite eines Verkäufers im Netz). Dazu folgende Reduzierdüse Z vom selben Hersteller (Link) und den Schweißschuh. 

Ja, tatsächlich, ich wusste nicht, dass man die Plastikarten PE mit PE und PP mit PP mit einem speziellen Kunststoffband zusammenschweißen kann. Das habe ich in Eurem Artikel erst gelernt. Um ehrlich zu sein, begriffen habe ich es erst als ich den Schweiß-"Draht" beim Händler im Netz sah. Ich habe noch nie geschweißt, weder Metall (und nur dafür kannte ich den Begriff bislang) noch Kunststoff (den Begriff "Draht" finde ich für Kunststoff überhaupt sehr verwirrend :-)). Als ich dann die Kunststoffschnur sah, konnte ich mir auch vorstellen, was der Schweißschuh ist. Mit der Reduzierdüse hat Du mich zwar wieder in den Orkus gedonnert :-), aber das bekomme ich noch irgendwie hin :-).

Zum Spezialwerkzeug:  

Ich kapiere es nicht! Was ist ein einfaches Drehteil? Ein selbst gedrehtes Teil (auf einer Werkbank)? das könnte man ja beim Schlosser machen lassen. Aber wie bekommt ein selbst gedrehtes Teil nach dem Drehen 150 Watt Heizleistung. Ich will Euch zu nahe treten, aber bei der Beschreibung von dem Ding setzt ihr Kenntnisse voraus, die von den Eltern nur die wenigsten haben werden. 

Veröffentlicht doch mal bitte Detailfotos von dem Teil und macht bitte eine Stückliste die wir einem Metallbauer in die Hand drücken können mit den Worten: Davon bitte 10 Stück zur Herstellung der Verteiler in Heimarbeit.

Das wäre wirklich sehr, sehr nett und würde extrem viel zeit sparen!

LG Aggi
Zitieren
#4
Vielleicht hilft euch dieser Vorschlag hier im Forum weiter:

"Einfacher selbstbau Verteiler ohne Spezialwerkzeug kein Kunststoffschweißen nötig"

https://luft.klimino.de/forum/showthread.php?tid=8


[url=https://luft.klimino.de/forum/showthread.php?tid=8][/url]
Zitieren
#5
Hallo Aggi,

entschuldige bitte das wir hier so wage bleiben. Wir haben etwas Bedenken, dass sich Unbedarfte verletzen. Also bitte jemanden finden der weiß was er tut.

Ein Drehteil ist ein Werkstück dass auf einer Drehbank hergestellt wird. Also typischerweise etwas Rundes.

In dem Fall hier hat das Teil in etwa die Form eines Wasserglasses mit dickem Boden. Im Boden des Teils sind rundherum Löcher gebohrt und Heizpatronen (!!!230V LEBENSGEFAHR) eingesteckt. Die Gesamtleistung der Heizpatronen entspricht bei uns etwa 150W. Der Rand des Glas ist leicht konisch so dass sich der Durchmesser für das 75er HT-Rohr von ca 70mm auf 75mm erweitert.

Im Betrieb hat das Teil am Boden einen Temperatur von 300°C also !!Vorsicht!!

Die Reduzierdüse ist bei den meisten Heißluftpistolen nötig um den Schweißschuh anschließen zu können.
Zitieren
#6
Hallo Thomas,

vielen Dank - jetzt habe ich auch gelernt, was eine Heizpatrone ist :-)... Ich komme voran. Und wenn ich das Bild richtig interpretiere, dann hängen da die Kabel von mehreren Heizpatronen raus. Die laufen auf einem Holzgriff zur Stromversorgung und der Holzgriff isoliert die Wärme. Für die DN90 müsste man das Gerät entsprechend abweichend drehen lassen.

Supi - es geht voran :-)...

LG Axel

(11-15-2020, 08:56 PM)privat22 schrieb: Vielleicht hilft euch dieser Vorschlag hier im Forum weiter:

"Einfacher selbstbau Verteiler ohne Spezialwerkzeug kein Kunststoffschweißen nötig"

https://luft.klimino.de/forum/showthread.php?tid=8

Hallo privat22,

auch dafür vielen Dank, wir werden wohl alles einmal ausprobieren :-)...

LG aggi.fun
Zitieren
#7
Hallo,
wir können die Verteiler, Anschluss-Kappen, Endkappen nach Vorlage vom Max-Planck-Institut herstellen.
Ebenso können wir das gesamte Material vorkonfektioniert oder aber auch als Versandeinheit liefern.
Ebenso ist es möglich Aufmass und Einleitung, samt Bauplan, zu realisieren.
Kontakt für Anfragen: www.schepp-verpackungen.de
Mail: r.schepp@schepp-verpackungen.de
Gruß
Rainer Schepp
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste